„schnell flexibel effektiv“
Paul Philipp Heinze
„SCHNELL FLEXIBEL EFFEKTIV“
“wir können noch viel lernen” – “i’m on my way home sweet home”
22.03 – 05.04
ERÖFFNUNG AM SAMSTAG, DEM 22. MÄRZ, 19:00 – 23:00
Der Prekarisierungsdiskurs generiert das Bild einer urbanen Mittelschicht, die mit der Disparität leben muß, bei verhältnissmäßig hohem Sozialstatus immer schlechteren Arbeitsbedingungen ausgesetzt zu sein scheint. Diese Entwicklung schließt die gesamte Gruppe der Freiberufler und Kulturarbeiter mit ein. Das Anforderungsprofil für Journalisten, Web-Designer, Künstler usw. hat sich radikal geändert. Die Kulturarbeiter von heute sind Dienstleister, die sich mit der Entgrenzung von Arbeit und Freizeit arrangieren müssen. Dabei fungiert der junge urbane Freiberufler gleichzeitig als Arbeitnehmer und Unternehmer. Ob es sich bei den Prekarisierten nur um Leidtragende der gesellschaftlichen Entwicklung oder nicht doch um eine bereits in die Kämpfe der Zukunft verstrickte Avantgarde handelt, entscheidet sich am Begriff der Arbeit. (Paul Philipp Heinze, frei zitiert nach: Gross, Thomas: Von der Boheme zur Unterschicht. In: Die Zeit, Nr. 18 vom 27.04.2006).
Für Seine Ausstellung bei MARS entwickelt Paul Philipp Heinze eine komplexe Rauminstallation, bei der jedes Teil (Zeichnung, Skulptur, Fotografie…) auf eine bzw. mehrere Problematiken im Discursfeld “Prekariat†referiert. Themen wie Wohnen, Arbeiten, Konkurrenz und Kapital werden angerissen um im Gesamtbild der Ausstellung ein streng konzeptuelles Werk zu entwickeln.
